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Hier entsteht eine Plattform für Vereine, Institutionen oder Privatpersonen zum Thema:

Der Westwall als Gedenkstätte und Ort der politischen Bildung.

 

 


Hier wurde der Westwall gebaut:

Gedenkstätte SS-Sonderlager / KZ Hinzert

30 Kilometer südlich von Trier lag in der Zeit des Zweiten Weltkrieges das SS-Sonderlager Hinzert, wo sich heute eine Gedenkstätte befindet, die von Landeszentrale für politische Bildung in Mainz betrieben wird.

Ursprünglich handelte es sich dabei aber um ein Barackenlager des RAD (Reichsarbeitsdienstes). Die zwangsverpflichteten Arbeiter des RAD übernachteten hier, um tagsüber den Westwall zu bauen. Zumeist war der RAD für die Erdarbeiten zuständig. 1939 wurde es zu einem Polizeihaftlager für Arbeiter des RAD, die sich den harten Arbeitsbedingungen entziehen wollten. Teilweise ging es um Arbeiter, die ihren Wochenendurlaub "verlängert" hatten oder sich des "Bummelantentums" schuldig gemacht hatten. Teilweise um Personen, die gestreikt hatten.

So wurde das Lager in Hinzert zu einem Disziplinierungsinstrument des NS-Regimes. Dr. Fritz Todt, dem Beauftragten für den Westwall zufolge wäre der Bau des Westwalls ohne das Lager in Hinzert nicht möglich gewesen (s. Artikel in Wikipedia).

Nachdem der Bau des Westwalls eingestellt war, wurden die Baracken in Hinzert als SS-Sonderlager genutzt. Dort waren in der Zeit des Zweiten Weltkrieges über 13.000 Gefangene aus West- und Osteuropa interniert, von denen mehr als 300 die Haft nicht überlebten.

Informationen über das SS-Sonderlager / KZ Hinzert finden Sie auch beim Förderverein Gedenkstätte KZ Hinzert.

In Kürze wird hier ein längerer Aufsatz von Spezialisten zum Thema SS-Sonderlager Hinzert und der Westwall eingestellt.

 

Auch heute gibt es noch Fertigbau-Baracken des RAD. Z.B. in Konz-Könen bei Trier, wo sie als Pferdestall Verwendung finden.

 

 

 

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